Hof am Gölmbach

Zucht und Erhaltung alter Nutztierrassen

Alte Haustierrassen

 

 
 Die moderne Hochleistungszucht ist mit ihrer einseitigen Ausrichtung auf Quantität auf Grenzen gestoßen, die sich negativ auf die Tiere auswirken: Unfruchtbarkeit, Stressanfälligkeit, Schwierigkeiten bei der Geburt und Verhaltensauffälligkeiten, um nur einige Folgen der Massentierhaltung zu nennen. Ebenso belastet diese Art Haltung die Umwelt, ist ungesund für uns alle, und vor allem ist es für uns eins, es ist absolute TIERQUÄLEREI . Es geht hier nicht mehr um Tiere, sondern nur um die Ware Fleisch und Tierschutzgesetze stören hier nur. Demgegenüber stehen alte Haustierrassen, welche zumeist eine jahrhundertlange Entwicklungsarbeit hinter sich haben und sich ihrer natürlichen Umgebung perfekt angepasst haben. Sie geben zwar weniger Fleisch und Milch ab, dafür aber sind die Produkte fast unübertrefflich, weil man den Tieren die Zeit gibt, ihre Qualitäten in Ruhe zu entwickeln.

 

Für uns ist der Erhalt selten gewordener Rassen ein zu schützendes Kulturgut. Auch ist es eine Verpflichtung, bzw. "Dankbarkeit" für die Tiere, die uns früher ernährten, heute gilt es, diese zu ernähren! Auch tragen wir Verantwortung für die Haus- und Nutztiere die uns seit Jahrtausenden anvertraut sind. Hier kommen Sie zu einer aktuellen "roten" Liste bedrohter Haustierrassen (GEH). 

 

    Das Problem

Die Vereinheitlichung unserer landwirtschaftlichen Nutztiere schreitet scheinbar unaufhaltsam voran. Der Glaube an immer mehr Leistung hat dazu geführt, dass von der usrprünglichen Rassevielfalt fast nichts mehr übrig ist. Damit drohen wertvolle Eigenschaften wie Robustheit, Widerstandsfähigkeit, Genügsamkeit oder Krankenresistenz verloren zu gehen. Bei vielen Rassen ist es quasi schon "5 vor 12" ! 

 

Die Gefährdung

Ein Tierbestand (Säugetiere) gilt als gefährdet, wenn er unter die Zahl von 1.000 sinkt. Ist der Bestand gar geringer als 200 Tiere oder hat er weniger als 10 männliche Zuchtlinien, gilt er als akut vom Aussterben bedroht. Weiter gilt eine Haustierrasse als gefährdet, wenn ihr Bestand innerhalb von 2 Jahren um mehr als durchschnittliche 10% abnimmt.

 

 

( Unsere Schweine auf der Koppel )

Ein selten gewordenes Bild, wenn nicht sogar ein verschwundenes Bild in der Landwirtschaft: Schweine auf der Weide beim " Eichelnsuchen "

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